NIB
Bauwerks­diagnose · Digitale Riss­kartierung

Jeder Riss erzählt eine Geschichte. Wir machen sie lesbar.

KI-gestützte Erfassung von Rissen ab 0,1 mm Breite, bis zu 5.000 m² am Tag – als maßstabs­getreues Risskataster (DWG/PDF), nahtlos verknüpft mit der 3D-Punkt­wolke Ihrer Bestands­aufnahme.

Digitale Risskartierung in einer Tiefgaragen-Ebene – farbcodierte Rissverläufe auf der Bodenfläche, eingeblendet in ein 3D-Bauwerksmodell
Kontext

Risse sind sichtbare Symptome unsichtbarer Prozesse.

Lastwechsel, Schwinden, Korrosion, Frost-Tau-Zyklen, Setzungen – alles, was ein Bauwerk im Inneren erlebt, zeigt sich früher oder später an der Oberfläche. Eine vollständige, vergleichbare Erfassung dieser Rissbilder ist die Grundlage jeder belastbaren Instandsetzungs­strategie. Manuell ist das auf großen Flächen nicht leistbar – digital schon.

Verfahren

Vom Befahren zum belast­baren Plan – in drei Schritten.

01

Hoch­auflösende Befahrung

Ein mobiles Erfassungs­system fährt die Fläche systematisch ab und nimmt hoch­auflösende Oberflächen­bilder auf – effizient, dokumentiert und ohne lange Sperrungen.

02

KI-gestützte Auswertung

Ein trainiertes Bild­erkennungs­modell identifiziert Risse, klassifiziert Breite und Verlauf und filtert Stör­signale wie Fugen, Markierungen oder Verschmutzungen.

03

Risskataster als Plan

Die Ergebnisse werden in einen maß­stabs­getreuen 2D-Plan überführt (DWG/PDF) – optional verschnitten mit Punkt­wolke und Ebenheits-Heatmap.

Technische Eckdaten

Präzision in Zahlen.

0,1 mm
Riss­weiten­erkennung
bis 98 %
Erkennungs­quote
bis 5.000 m²
Flächen­leistung pro Tag
DWG + PDF
Liefer­format

Geeignet für glatte Stahlbeton- und beschichtete Oberflächen (z. B. OS 8) – typisch Tiefgaragen, Parkhäuser, Industrieböden und Logistikflächen.

Warum von NIB

Risskartierung ist erst dann wertvoll, wenn sie in den Gesamt­kontext gehört.

Ein isoliertes Riss­bild ist nur eine Moment­aufnahme. Eingebettet in die NIB-Bestands­aufnahme wird daraus ein datenbasiertes Bauwerks­bild – Geometrie, Oberfläche, Belastung und Historie in einem System.

  • Eine Datengrund­lage statt vieler Insel­lösungen

    Punkt­wolke, Risskataster und Diagnostik­ergebnisse liegen koordinaten­treu übereinander – keine Medien­brüche, keine doppelte Pflege.

  • Reproduzier­bar & vergleich­bar über Jahre

    Jede Folge­messung deckt Verän­derungen auf den Millimeter genau auf – die Basis für echtes Riss­monitoring statt subjektiver Einschätzung.

  • Gezielte Instand­setzung statt Pauschal­sanierung

    Mengen, Lage und Schwere­grad sind kalkulier­bar, nicht geschätzt – das senkt Kosten und vermeidet unnötige Eingriffe.

  • Belast­bare Grundlage für Ausschreibung & Abrechnung

    Mengen­ermittlung direkt aus dem Plan, gerichts­fest dokumentiert – nachvollziehbar für Bauherren, Sachverständige und Gerichte.

  • Schneller Überblick auch auf großen Flächen

    Tausende Quadrat­meter in Tagen statt Wochen – ohne lange Sperrungen und ohne Risiko für das Erfassungs­team.

Anwendungs­felder

Überall dort, wo Flächen zählen.

Tiefgaragen & Parkhäuser

Chlorid­belastung, Befahrungs­spuren, OS-Beschichtungen – typische Schwerpunkte unserer Erfassung.

Industrie- & Logistikhallen

Hohe Punkt­lasten, Stapler­verkehr, große Flächen­leistung – schnell und ohne lange Produktions­ausfälle.

Gewerbe­immobilien im Bestand

Daten­basis für Due Diligence, Ankaufs­prüfung, Übergabe und langfristige Instand­haltungs­planung.

NIB-Prozess

So ordnet sich die Riss­kartierung in Ihre Bestands­aufnahme ein.

1Begehung
23D-Scan + Riss­erfassung
3Auswertung & Kataster
4Handlungs­empfehlung

Die digitale Riss­kartierung ist fester Bestand­teil unserer Bestands­aufnahme – auf Wunsch als Einzel­leistung, in der Regel im Paket mit 3D-Scan und Diagnostik.

FAQ

Häufig gefragt.

Bringen Sie Ihr Bauwerk auf einen lesbaren Stand.

Wir prüfen in einem kosten­losen Erstcheck, ob und wie sich die digitale Riss­kartierung für Ihr Objekt rechnet.